Familie Jensen - DeLaval MidiLine™ ML2100

Die Familie Jensen in Löwenstedt ist mit ihrem Familienbetrieb in der Gemeinde fest verankert. Der Betrieb wird von Holger und Birte Jensen zusammen mit ihrem Sohn Torben bewirtschaftet und hat eine Historie die zurückgeht auf das Jahr 1897. In all den Jahren hat der Betrieb sich Schritt für Schritt weiterentwickelt und sich über die letzten 20 Jahre zunehmend auf die Milcherzeugung konzentriert. Der alte Stall wurde 1993 noch mit 38 Kühen bezogen. Mittlerweile zählt die Milchviehherde 140 Kühe mit weiterhin stark zunehmender Tendenz.

Im Jahr 2013 hat sich die Familie Jensen entschieden einen weiteren Schritt zu gehen und den alten Milchviehstall durch einen Neubau mit neuer Melktechnik zu ersetzen. Der neue Milchviehstall der Familie Jensen mit einem DeLaval D20 MidiLine Melkstand wurde im Jahr 2013 errichtet und löste den in die Jahre gekommenen D6 Fischgrätenmelkstand ab. Das bisherige Stallgebäude entsprach nicht mehr den eigenen Ansprüchen an den Kuhkomfort und bot keinen Platz mehr für eine Vergrößerung der Herde. „Mit dem alten Liegeboxenlaufstall sind wir an die Grenzen gestoßen. Das Melken dauerte zu lange und der Stall bot nicht genug Licht und Raum für die Kühe“, erzählt Torben Jensen rückblickend. Das neue Stallgebäude bietet neben großdimensionierten Laufflächen und Liegeboxen mit Gummimatten genug Licht und Luft für ein hervorragendes Stallklima. Ausreichend Platz am Futtertisch für die Kühe und der Fortschritt im Kuhkomfort machten sich schon nach kurzer Zeit in der Leistung der Kühe bemerkbar.

Zusammen mit dem neuen DeLaval Aktivitätssystem, welches dasBewegungsmuster jeder einzelnen Kuh aufzeichnet, war es möglich innerhalb kürzester Zeit die Zwischenkalbezeit bei den Kühen deutlich zu verringern. „Die Erfahrungen mit dem Aktivitätssystem waren bisher durchweg positiv. Vielleicht werden wir dies zukünftig auch auf die Färsen ausdehnen, um auch hier noch gezielter den Besamungszeitpunkt zu erfassen“, berichtet Holger Jensen. Außerdem zeigt sich, dass durch das neue Herdenmanagement die Tiere noch besser im Fokus von Holger und Torben Jensen sind. Eine individuellere Betreuung der Tiere und eine saubere und trockene Liegefläche haben dazu geführt, dass sich die Eutergesundheit weiter verbessert hat. Diese Verbesserungen spiegeln sich auch in der Milchqualität wieder. Die mittlere Zellzahl konnte auf weniger als 160.000 Zellen reduziert werden. Die vielen neuen Parameter und Hilfestellungen im DelPro™ Herdenmanagement System finden mehr und mehr Einzug in den. täglichen Arbeitsablauf auf dem Familienbetrieb. Diese Veränderung im Herdenmanagement bringt viele Chancen und Herausforderungen für den Betrieb und die ganze Familie mit sich: „Anfangs haben wir uns beim Herdenmanagement hauptsächlich auf die Informationen des Aktivitätssystems konzentriert. Damit bekommen wir noch detailliertere Informationen über den optimalen Besamungszeitpunkt jeder einzelnen Kuh“, sagt Holger Jensen. Schritt für Schritt werden aber auch die anderen Parameter des DelPro™ Systems für die Optimierungen der Betriebsabläufe genutzt. Die Fütterung wird anhand der täglich aufgezeichneten Milchmengen tierindividuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Kuh angepasst. Die Zuchtplanung wird durch das DelPro™ System unterstützt und spart Zeit bei der Selektion einzelner Tiere.

Familie Jensen

Deutschland

HERDENTYP

Holstein

HERDENGRÖSSE

140

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Für mich ist das MidiLine System die effizienteste Art zu Melken und ist gleichzeitig komfortabel für den Melker.

Hilfreich ist zudem das an das Herdenmanagement angeschlossene automatische Sortiertor DSG2, welches Kühe nach dem Melken separiert, die behandelt oder besamt werden sollen. Der Komfort bei der Melkarbeit hat sich auch für den Melker deutlich verbessert. Während Holger Jensen das Melken der 140 Kühe in dem 2x20 MidiLine Melkstand übernimmt, treibt Birte Jensen die Tiere in den Wartehof und übernimmt die Pflege der Liegeboxen. Wenn die Arbeiten zu zweit erledigt werden, was oft vorkommt, wird das Füttern nach der Stallpflege durchgeführt. Holger Jensen ergänzt: „Für mich ist das MidiLine System die effizienteste Art zu Melken und ist gleichzeitig komfortabel für den Melker.“ Bei der Familie Jensen ist es, wie bei vielen anderen Familienbetrieben wichtig, sich mit der Melkarbeit nicht zu lange im täglichen Arbeitsaufwand zu binden. Gleichzeitig muss das ausgewählte Melksystem flexibel auf wachsende Herdengrößen reagieren können. Das MidiLine System überzeugte hierbei vor allem durch geringe Investitionskosten bei gleichzeitig hohen Durchsatzleistungen. Nicht ohne Stolz weist Holger Jensen darauf hin, dass er meist die 140 Kühe in weniger als einer Stunde melkt. „Diese kurzen Melkzeiten haben auch einen positiven Effekt auf das Gleichgewicht von Melkarbeit und Freizeit!“, betont Holger Jensen.

Ein wichtiges Kriterium für Familie Jensen dieses große Investitionsprojekt mit DeLaval als Partner anzugehen, war zudem die enge Verbindung zu dem örtlichen DeLaval Händler. Dieser ist zu jeder Zeit als Servicepartner verfügbar. Alle Familienmitglieder sind sich einig, dass sie mit diesem System auch für die Zukunft bei steigenden Laktationsleistungen und Herdengrößen bestens gerüstet sind.