Feldhof Garrelts GbR - DeLaval Parallelmelkstand P2100

Mit der Gründung der Feldhof Garrelts GbR haben die Brüder Johannes und Jan-Berend Garrelts den Grundstein für die Betriebsnachfolge und den Neubau eines neuen Stalls mit Melkzentrum gelegt.

Bereits zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde ein weiterer Betrieb, der jetzige Standort, hinzugepachtet. Von da an wurde an zwei Standorten gemolken. „Der Arbeitsaufwand war zu diesem Zeitpunkt sehr groß, da unsere Herde auf zwei Standorte verteilt war, die täglich mehrfach angefahren werden mussten“, so Betriebsleiter Johannes Garrelts. Im Jahr 2010 wurde der Entschluss gefasst die Feldhof Garrelts GbR zu gründen, um den Betrieb an einem Standort an Ortsrandlage mit Möglichkeiten zur Erweiterung weiter zu bewirtschaften.

„In der heutigen Zeit ist es wichtig, dass ein Landwirt die gleichen Freiheiten genießen kann, wie ein Angestellter“, erklärt Jan-Berend Garrelts. Gemeinsam haben die Brüder mit dem Vater ein Konzept für den Neubau eines Stalls, als auch des Melkhauses überlegt und zahlreiche Betriebe besucht, um sich ein Bild über die aktuell am Markt verfügbare Technik zu machen. Schnell stand fest, dass es ein Parallelmelkstand in einem vom Stall gelösten Melkhaus werden sollte. Kompakte Maße, zügiges Melken und die Möglichkeiten einer späteren, problemlosen Erweiterung von 2x16 auf 2x20 Plätze waren die ausschlaggebenden Kriterien ihrer Entscheidung für DeLaval. Die im oberen Kabinett installierten Melkplatzcontroller MPC 580 und 680, sowie die bewährten Milchmengenmesser MM15 erfassen die Daten, die über das Herdenmanagementprogramm ALPRO ausgewertet werden. Aus dem Stallbüro, mit Blick in den Melkstand, können erforderliche Maßnahmen sofort umgesetzt werden. Kühe mit Milchmindermenge oder Brunst können direkt im Anschluss an das Melken über das 2-Wege-Selektionstor ausselektiert werden.

Feldhof Garrelts GbR

Deutschland

HERDENTYP

Holstein

HERDENGRÖSSE

270

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Erfolg im Stall: Reduzierung der Zellzahlen, zügiges Melken und Steigerung der Milchleistung.

Beim Stallgebäude wurde vor allem auf den Komfort für die Holsteinkühe geachtet. Bis zu 300 melkende Kühe finden in zwei Laktationsgruppen Platz. Bei den Liegeboxen haben sich die Junglandwirte für Tiefboxen mit Sandeinstreu entschieden. Das Konzept haben sie mehrfach in den Niederlanden gesehen und für gut befunden: die eigene Erfahrung kann das bestätigen. Die Eutergesundheit hat sich im neuen Stall verbessert.

Für die Melkarbeit ist eines wichtig: Arbeitsroutinen. Im Melkhaus findet man überall genaue Arbeitsanweisungen für die Melker. Die Arbeitsaufteilung auf die beiden Viel Licht und Luft bietet das neue Stallgebäude für die 270 Milchkühe. Melker ist genau definiert und wird konsequent umgesetzt. So wird die Arbeit zu jeder Melkzeit in exakt gleicher Art und Weise durchgeführt und es wird ein Durchsatz von etwa 130 Kühen pro Stunde erreicht. Eine beachtliche Leistung, von denen die Betriebsleiter überzeugt sind. Selbst wenn ein Melker kurzfristig ausfällt kann die Schicht schnell übernommen werden, da die Technik selbsterklärend ist – ein wichtiges Kaufkriterium. „Die Umsetzung der Arbeitsroutinen trägt mit Sicherheit neben der gut funktionierenden Melktechnik zum Erfolg im Stall bei: Reduzierung der Zellzahlen, zügiges Melken und Steigerung der Milchleistung“, erklärt der dritte Bruder Renke Garrelts, der beim Landeskontrollverband tätig ist und hier seine Erfahrungen aus der Beratung auf dem Familienbetrieb voll einbringen kann. „Mit der installierten Technik, der Möglichkeit zur Erweiterung des Melkstands und dem guten Melktechnikservice sind wir für die Zukunft gut aufgestellt“, sind sich Selbsterklärende Technik die Brüder einig.