Milchviehbetrieb melkt nun seit mehr als 5 Jahren mit dem DeLaval AMR™

“2016 haben wir unser Ziel erreicht, unsere 600 Milchkühe auf dem automatischen Melkkarussell melken zu können.” Nick Dornauf führt den australischen Milchviehbetrieb Gala-Farm zusammen mit seiner Partnerin Rebekah. Die Familie Dornauf gehört zu den ersten Kunden von DeLaval, die sich bereits 2012 für die Installation eines vollautomatischen Melkkarussells DeLaval AMR™ entschieden haben.

”Wir sind eine Familie, die immer auf der Suche ist, unseren Betrieb zukünftig noch besser managen und kontrollieren zu können. Am Anfang des gemeinsamen Projektes mit DeLaval waren wir extrem neugierig, was das AMR für uns bedeuten würde. Unsere Ambition ist, den Milchviehbetrieb noch viele Jahre hocheffizient am Laufen und diesen auch für zukünftige Generationen interessant zu halten. Natürlich war auch der Aspekt einer ausgeglichenen work-life-balance ein wichtiger Punkt für uns”, erklärt Nick Dornauf.

Der DeLaval Agrardienst in Australien ist ein enger Partner der Dornauf Familie und suchte gemeinsam mit DeLaval nach einem Betrieb, welcher die Möglichkeit bietet, das erste kommerzielle DeLaval AMR™ einzubauen, damit zu arbeiten und es auch mit weiterzuentwickeln.

Große Veränderungen seit dem Start
Anfang 2012 war das Ziel, auf der Gala-Farm im Jahr 2016 600 Milchkühe auf der Weide zu halten und diese vollautomatisch im freiwilligen Kuhverkehr zu melken. Nick erzählt uns mit Stolz, dass sie nun ihre 600 Milchkühe im Durchschnitt 2,3 Mal täglich melken. Ihre durchschnittliche Produktion beträgt jährlich 8.200kg pro Kuh (zum Vergleich: die durchschnittliche Produktion in Australien liegt bei 5.500kg pro Kuh).

Wenn Nick heute, fünf Jahre nach dem Start des AMRs, überlegt, wie alles angefangen hat, so wurden bis heute viele Dinge verbessert. Ein bedeutender Schritt nach vorne war der Austausch der Infrarot-Kamera gegen sogenannte TOF Kameras (3D-Echtzeitkameras). “Wir haben eine Menge Verbesserungen bemerkt, von einem Durchsatz von 40-50 Kühen pro Stunde am Anfang auf einen heutigen Durchsatz von 80 Kühen pro Stunde. Heutzutage ist das System sehr viel benutzerfreundlicher, stabiler und hat sich in der Funktionalität enorm verbessert. Es ist großartig zu sehen, wie eine System-Performance lediglich durch Veränderungen in der Software gesteigert werden kann. Die Effizienz hat sich um 15-20 % verbessert – alleine durch die Software-Updates”, erzählt Nick.

Eine vielversprechende Zukunftstechnologie
Nick und Rebekah hoffen, dass in Zukunft das AMR in Australien als die beste Lösung für Familienbetriebe mit 500-600 Kühen angesehen wird. Systeme wie dieses helfen, Milchwirtschaft wieder attraktiver zu gestalten und jüngere Generationen dort zu halten.

“Mein Rat an alle, die in der Milchproduktion arbeiten und überlegen, neue Systeme einzuführen, ist: planen, planen, planen! Macht nur Geschäfte mit Leuten, welche Euer Vertrauen haben und mit welchen Ihr offen sprechen könnt. Wir hatten von Anfang an das Gefühl, die volle Unterstützung und Rückendeckung von DeLaval und unserem australischen Händler hier vor Ort zu bekommen. Unser Projekt ist sehr speziell: Es ist, als hätten wir ein Kind zusammen groß gezogen”, sagt Nick lachend.

 

Für mehr Information oder bei Interesse an einem Kundentag, besuchen Sie die DeLaval AMR Seite